Baustromverteiler für Ihre Baustelle

Baustromverteiler für Ihre Baustelle

Das wichtigste auf einer Baustelle sind neben erfahrenen und fähigen Handwerkern auch die geeigneten Baumaschinen, doch diese benötigen natürlich Strom. Doch einen Hausanschluss gibt es noch nicht; Abhilfe schaffen hier die Baustellen Stromverteiler. Nachfolgend können Sie lesen was dies genau ist und erfahren Sie worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich einen Baustromverteiler kaufen möchten. Wo können Sie den Baustrom beantragen und wie sieht es hier mit den Kosten aus?


Baustromverteiler im direkten Vergleich

as - Schwabe 60510 STECKY
Baustromkasten

Strombelastbarkeit:

  • 32 A

Max. Belastung:

  • 4 m

Anschlüsse:

  • 4 Schukosteckdosen (230 V)
  • 1 CEE-Steckdose (400 V, 16 A, 5 polig)
  • 1 CEE-Steckdose (400 V, 32 A, 5 polig)

Schutzklasse:

  • IP44

Für Außeneinsatz:

Stabiler Tragegriff:

Gewicht:

  • 4,76 kg

Brennenstuhl BSV 3/32 2 Baustellen Stromverteiler

Strombelastbarkeit:

  • 32 A

Max. Belastung:

  • 4 m

Anschlüsse:

  • 4 Schukosteckdosen (230 V)
  • 2 CEE-Steckdose (400 V, 16 A, 5 polig)
  • 1 CEE-Steckdose (400 V, 32 A, 5 polig)

Schutzklasse:

  • IP44

Für Außeneinsatz:

Stabiler Tragegriff:

Gewicht:

  • 5,0 kg

Brennenstuhl BKV 2/4 G Baustromverteiler

Strombelastbarkeit:

  • 16 A

Max. Belastung:

  • 4 m

Anschlüsse:

  • 4 Schukosteckdosen (230 V)
  • 2 CEE-Steckdose (400 V, 16 A, 5 polig)

Schutzklasse:

  • IP44

Für Außeneinsatz:

Stabiler Tragegriff:

Gewicht:

  • 2,68 kg

Was ist ein Baustellenverteiler?

Da Häuser oder andere Bauwerke schon lange nicht mehr nur durch reine Muskelkraft errichtet werden, sondern mit Hilfe von Elektrogeräten aller Art, braucht man natürlich auch auf der Baustelle schon von Anfang an Strom, selbst Werkzeuge für die Elektroinstallationen kommen oft nicht ohne aus. Doch einen Hausanschluss gibt es ja noch nicht. Genau hierfür gibt es Baustromverteiler, auch CEE-Verteiler genannt. Diese werden direkt vom öffentlichem Stromnetz mit Starkstrom gespeist und regeln diesen auf die jeweiligen Nennströme und -spannungen der integrierten Steckdosen herunter. An diese Steckdosen können dann die Baugeräte angeschlossen werden. Auch solche, die eine Spannung von 400 V benötigen. Welche Steckdosen jeweils verbaut sind, ist von Modell zu Model unterschiedlich. Einen Überblick bietet hier unser oben stehender Produktvergleich. Damit der Netzbetreiber eine Möglichkeit hat den Stromverbrauch Ihrer Baustelle zu ermitteln und passend abzurechnen, ist in aller Regel auch ein Stromzähler im Baustellenverteiler verbaut.

Wenn Sie also nun bauen möchten, sollten Sie sich daher einen Baustromverteiler kaufen oder mieten, um mit den Bauarbeiten verzögerungsfrei starten zu können. Worauf es hier unter anderem zu achten gilt, möchte ich Ihnen nachfolgend aufzeigen.

Baustromverteiler kaufen: Darauf sollten Sie achten

In diesem Abschnitt möchte ich auf ein paar Punkte eingehen auf die Sie achten sollten, wenn Sie sich einen Baustromverteiler kaufen möchten. Allerdings möchte ich mich hier auf die in meinen Augen grundlegendsten Punkte beschränken. Grundsätzlich machen Sie mit den oben genannten Stromverteilern nichts falsch. Achten Sie aber dennoch darauf, dass Sie mit den Anschlussmöglichkeiten der gezeigten Modelle auskommen. Für richtig schweres Gerät ist oft sogar noch mehr Leistung erforderlich.

Baustromverteiler kaufen - Baustrom beantragen leicht gemacht!

Dies bringt mich auch schon zu dem ersten Punkt den Sie unbedingt beachten sollten, nämlich dass der Stromverteiler auch für Ihr Bauvorhaben ausreichend dimensioniert ist. Die oben genannten Modelle sind für reguläre Baustellen, wie Einfamilienhäuser in aller Regel ausreichend. Für größere Bauwerke, bei denen auch z.B. ein Kran benötigt wird, stoßen diese aber teils an Ihre Grenzen. Gehen Sie also sicher, dass die richtigen und ausreichenden Steckdosen integriert und vorhanden sind.

Weiterhin sollten Sie zwingend darauf achten, dass das Modell der Wahl auch über alle erforderlichen Prüfplaketten und Prüfnachweise verfügt. Sicherheit steht stets an erster Stelle! Diese weisen nach, dass die erforderlichen, regelmäßigen Prüfungen durch Fachpersonal durchgeführt worden sind. 

In die Kerbe der Sicherheit schlägt auch die Schutzklasse, die der Baustellenstromverteiler haben sollte.  In meinen Augen sollte diese schon die Schutzklasse IP 44 besitzen. Dies bedeutet, dass sich das Modell auch für den Außeneinsatz eignet. Bestimmt kommt Ihnen dies von anderen Außensteckdosen oder -lampen bekannt vor.


So einfach können Sie Baustrom beantragen

Wenn Sie sich einen Baustromverteiler kaufen, haben Sie natürlich noch nicht sofort Strom auf Ihrer Baustelle. Hierfür müssen Sie sich Baustrom beantragen, damit es auch wirklich hell wird und etwas vorangeht. Leitungen bzw. einen Hausstromanschluss gibt es ja noch nicht. Hierfür müssen Sie sich an das zuständige, örtliche Energieversorgungsunternehmen wenden, das die weiteren Schritte einleiten kann.

In aller Regel schickt Ihnen diese einen ausgebildeten und befugten Techniker vorbei, der Ihnen den Baustrom anschließt. Dies darf nicht von Jedem durchgeführt werden! Doch keine Sorge, den Strom müssen Sie nicht zwingend auch vom örtlichen Unternehmen beziehen. Auch hier lohnt sich natürlich ein vorheriger Stromvergleich. Hier lässt sich einiges Geld sparen, immerhin sind Baumaschinen nicht zwingend energiesparend.

Stellen Sie auch sicher, dass Sie alle benötigten Dokumente zur Beantragung mitbringen. In aller Regel umfasst dies einen genauen Lageplan. Auch wird oft der genaue Standort für Ihren Baustromverteiler und den geplanten Hausanschluss verlangt. Fragen Sie dies idealerweise vorab telefonisch ab.

Baustrom Kosten

Sicherlich stellen Sie sich nun die Frage woraus sich die Baustrom Kosten bzw. der Aufwand für die Installation zusammen setzt und worauf sich diese schlussendlich belaufen. Nun dies möchte ich Ihnen nachfolgend kurz aufschlüsseln, so dass Sie einen groben Schätzwert für Ihre Kostenplanung haben. Doch fassen Sie dies bitte nur als groben Anhaltspunkt auf und nicht als zugesicherten Fixwert. Der tatsächliche Wert kann durchaus deutlich davon abweichen, abhängig zum Beispiel von den beauftragten Unternehmen oder ob Sie einen Baustromverteiler kaufen oder mieten möchten. Die Baustrom Kosten setzen sich unter anderem aus folgenden Punkten zusammen:

  • Kosten Elektriker (Koordination, Anschluss, usw.)
  • Miete bzw. anteiliger Kaufpreis für Baustromverteiler
  • Baustrom Kosten beim Energieversorger

Als groben Anhaltspunkt für die Gesamtkosten können Sie in meinen Augen ca. 550 - 850 € veranschlagen. Sicherheitshalber lieber etwas mehr als zu wenig einkalkulieren. 


Baustromkasten kaufen oder mieten?

Einen großen Baustromkasten (z.B. der as - Schwabe Baustromverteiler SAVEV 2) wie man ihn oft auf größeren Baustellen findet, vor allem da wo auch Kräne zum Einsatz kommen, kann man zum einen kaufen, aber man kann einen solchen auch mieten. Diese bieten meist eine noch höhere Anzahl an Steckdosen, teils auch solche mit 63 A und mehr. Dies wird aber natürlich nicht für jedes Bauvorhaben benötigt.

Hier gibt es in meinen Augen eigentlich kein richtig oder falsch. Ich persönlich würde es davon abhängig machen wie oft man diesen benötigt. Wenn man ihn nur einmal benötigt, lohnt es sich meiner Meinung weniger einen Baustromkasten zu kaufen. Diese sind deutlich teurer als die kleineren oben dargestellten Baustromverteiler.

Aber auch dies ist kein absolutes Ausschlusskriterium, immerhin haben Sie auch die Möglichkeit diesen wieder zu verkaufen, wenn Sie diesen nicht mehr benötigen sollten. Doch beachten Sie bitte, dass das Gerät auch Platz benötigt, falls dieses nicht sofort verkauft wird.

Baustromkasten kaufen oder mieten - Was ist besser für Baustrom Kosten?

In aller Regel können Sie über die Baufirma, die Sie mit dem Bau beauftragt haben, einen Baustromkasten mieten. Diese haben in aller Regel eigene. Ein Gegenrechnen lohnt sich aber definitiv. 

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